Über Frau Taler
Ich bin Isabel, 38, und lebe in Zürich. Eigentlich stamme ich ja aus dem Allgäu, aber nach einigen Zwischenstopps (München und London) bin ich schliesslich in Zürich gelandet und habe mich in die Stadt verliebt. Warum? Zürich ist international, gebildet und modern, doch gleichzeitig traditionsreich, beschaulich und sehr grün. Zudem ist der See einfach traumhaft schön! Da muss man gar nicht mehr in die Ferien fahren. Inzwischen lebe ich bereits seit acht Jahren in Zürich und fühle mich hier pudelwohl.
Wie ich zum Thema «Finanzen» kam
Finanzen waren irgendwie nie so mein Ding. Ich habe das Geld einfach ausgegeben und hatte keine Kontrolle darüber. Sparpläne waren mir ein Graus und den Banken vertraute ich schon gar nicht. Daher hatte ich auch nie wirklich Ersparnisse. Hatte ich mal etwas Geld zurückgelegt, kam etwas dazwischen und das Geld war wieder weg. Meine klügste Entscheidung war es dann, mit 30 Jahren eine kleine Wohnung in München zu kaufen. Meinen wirklichen Aha-Effekt hatte ich aber erst mit Mitte 30 als ich ein Aktiendepot eröffnete. Nur wenige Monate später fragte ich mich: Warum hast du das nicht schon 10 Jahre früher gemacht?
Ich fing an mir immer mehr finanzielles Wissen anzueignen und je mehr ich verstand, um so mehr Spass machte es mir, mein Geld zu investieren und zu vermehren. Statt nur Vermögen aufzubauen, habe ich mir inzwischen ein weiteres Ziel gesetzt: Ich möchte finanziell unabhängig sein. Eigentlich bin ich das ja schon immer gewesen, denn ich lebe allein und verdiene seit 15 Jahren mein eigenes Geld. Was ich meine, ist unabhängig von einer festen Anstellung zu sein. Also auch ohne Job genug einzunehmen, dass ich davon leben kann.
Was ich mit meinem Blog erreichen möchte
In meinem Freundeskreis wird das Thema «Finanzen» öfters diskutiert. Wir sind fast alle an einem Punkt, wo wir uns fragen, wie wir unser Einkommen möglichst sinnvoll und gewinnbringend investieren können. Etwa um uns ein Eigenheim leisten zu können oder fürs Alter vorzusorgen. Gerade bei den Frauen merke ich aber eine gewisse Vorsicht gegenüber Banken und männlichen Finanzberatern in Anzügen. Die Furcht besteht, dass man über den Tisch gezogen wird und die Banken am Ende mehr von den Investitionen profitieren als man selbst. Daher erhalte ich immer wieder Anfragen, ob ich nicht ein paar Tipps geben kann. Zum Beispiel, welche Aktien man kaufen sollte.
In meinem Job bei einer Schweizer Versicherung habe ich zudem die Erfahrung gemacht, dass viele Frauen das Thema «Finanzen» allein dem Ehemann überlassen. «Das macht mein Mann» ist eine häufige Aussage, die Finanzberater bei den Gesprächen zu hören bekommen. Ein Mann ist jedoch keine Altersvorsorge und auch die beste Ehe kann in die Brüche gehen. Was passiert dann? Aber selbst, wenn die Ehe hält, wäre es doch schön, wenn auch die Frau zum Familienvermögen beiträgt und die Finanzen im Blick hat.
Aus diesem Grund möchte ich gerne meine Erfahrungen mit anderen Frauen teilen. Damit auch sie sich ein gewisses Grundwissen aneignen, um eigenständig und selbstbewusst finanzielle Entscheidungen treffen zu können. Möchtest auch du deine Finanzen in die eigene Hand nehmen? Dann fang jetzt an!